AUF DEM RADAR: START UND LANDUNG

Ein Flugzeug sicher und sanft zu landen, ist für jeden Piloten die wichtigste Fähigkeit, die er perfekt beherrschen muss. Daher wird die Landung während der Pilotenausbildung und anschließender, regelmäßiger Fortbildungen ständig trainiert. Denn die einzelnen Landungen unterscheiden sich nicht nur enorm von Landebahn zu Landebahn, sondern sie sind auch tageszeitabhängig. Bevor ein Flugzeug auf dem Boden aufsetzt, müssen eine Vielzahl an Bedingungen, wie z. B. Wetterverhältnisse, Flughöhe, das umliegende Gelände, Windrichtung und viele andere Faktoren für eine sanfte und sichere Landung berücksichtigt werden.

Daher werden Piloten während ihrer Ausbildung und darüber hinaus ständig darauf trainiert, alle diese Bedingungen bei einer Landung einzukalkulieren. Viele PrivateFly Kunden fliegen häufig und selbstverständlich in völliger Sicherheit zu kleineren, von Gebirge umgebenen Flugplätzen, wie z. B. Sion in den Alpen, oder zu von Wasser umgebenen Flugplätzen, wie z. B. St Barts, London City Airport oder Madeira Funchal. Ein Anflug auf einen dieser Flughäfen ist zweifellos auch ein atemberaubendes Erlebnis für unsere Passagiere.

Nicht jeder Pilot hat die Lizenz auf jedem Flughafen zu landen. Vor Ihrem Abflug stellt PrivateFly sicher, dass Ihre Crew für ihren Zielflughafen lizensiert ist. Die Flugaufsichtsbehörde (Civil Aviation Authority) unterteilt alle Flughäfen gemäß deren Anflugsverfahren in verschiedene Kategorien. Diese lauten:
Kategorie A : Kategorie B : Kategorie C

FLUGHÄFEN DER KATEGORIE "A"

Pilotenausbildung: Berufspilotenlizenz ausreichend
Schwierigkeitsgrad: Es gilt das Standardanflugverfahren beim Anflug dieser Flughäfen. Jeder Pilot ist nach seiner erfolgreichen Ausbildung qualifiziert, einen Flughafen der Kategorie A anzufliegen.
Beispiele für Kat A Flughäfen: London Luton, Paris Le Bourget, Frankfurt

FLUGHÄFEN DER KATEGORIE "B"

Pilotenausbildung: Spezifische Zusatzausbildung erforderlich
Schwierigkeitsgrad: Geht aufgrund von erschwerter Gelände- und Landebedingungen über das Standardanflugverfahren hinaus. Diese können umfassen:
a) Nicht standardisierte Anflughilfen und / oder Anflugschemata
b) Außerordentliche Wetterverhältnisse
c) Außergewöhnliche Merkmale oder Leistungseinschränkungen
d) Außergewöhnliche Flughafeninfrastruktur, die ein Hindernis in der Bodeneinrichtung und Befeuerung darstellen.
Beispiele für Kat B Flughäfen: Cannes, Samedan und Sion. Siehe vollständige Liste der Kat B Flughäfen

FLUGHÄFEN DER KATEGORIE "C"

Pilotenausbildung: Boden-, Flugsimulator- und Airborne Training erforderlich
Schwierigkeitsgrad: Flughäfen der Kategorie C verlangen Anflugverfahren mit den höchsten Anforderungen und minutiösen Anflugschemata.
Häufig ist mit schwierigen Wetterverhältnissen zu rechnen. Langjährige Erfahrung und umfangreiches Know-How sind Voraussetzung für eine sichere Landung.
Beispiele für Kat C Flughäfen: Calvi, London City Airport, Lugano. Siehe vollständige Liste der Kat C Flughäfen

Fester Bestandteil unserer Sicherheitschecks ist die Überprüfung der Crew, die Ihre Maschine fliegt. PrivateFly stellt sicher, dass Ihre Crew über eine Lizenz für den Zielflughafen verfügt. Anders als bei einem Kraftfahrzeugführerschein ist eine Pilotenlizenz eine Basisqualifikation und mit vielen Einschränkungen verbunden. Nicht jeder Pilot darf jeden Flughafen anfliegen.
Die Pilotenausbildung zum Anflug auf einen Kat B Flughafen kann u. U. ein einfacher 30-minütiger online Computerkurs sein. Die Lizenz für den Anflug eines Kat C Flughafens hingegen, erfordert ein Ausbildung, die Theorie, Flugsimulator und praktische Flugerfahrung beinhaltet. Mit Landegeschwindigkeiten von bis zu 150 mph (240 km/h) und Berghängen, die fast bis an die Flügelspitzen Ihres Privatjets reichen, ist ein umfassendes Training des Piloten unabkömmlich, damit Ihre Sicherheit jederzeit gewährleistet ist.
Weitere Auskünfte zur Pilotenlizenz erteilt Ihnen das PrivateFly Operations Team rund um die Uhr unter: +49 3222 1090 678.